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	<title>sooth.de &#187; Twitter</title>
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	<description>Arbeit und Leben</description>
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		<title>atomsandbits-festival und camp im September 09</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 17:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor ich es vergesse &#8211; es gibt eine Menge Neuigkeiten zum &#8220;September-Festival&#8221;. Das Kind hat einen Namen, und ein Programm: Vom 18. bis 27.09. findet das atoms&#38;bits Festival als dezentrales Event statt, das sich über 10 Tage erstreckt. Einzelne Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten von Berlin bis Brooklyn, von München bis Montreal statt. Und am 26./27.09. findet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://atomsandbits.net"><img class="aligncenter size-medium wp-image-291" title="ab_logo_full" src="http://sebaso.net/blog/wp-content/uploads/2009/08/ab_logo_full-300x137.jpg" alt="ab_logo_full" width="300" height="137" /></a>Bevor ich es vergesse &#8211; es gibt eine Menge Neuigkeiten zum &#8220;September-Festival&#8221;. Das Kind hat einen Namen, und ein Programm: Vom 18. bis 27.09. findet das <strong>atoms&amp;bits Festival</strong> als dezentrales Event statt, das sich über 10 Tage erstreckt. Einzelne Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten <strong>von Berlin bis Brooklyn, von München bis Montreal</strong> statt. Und am 26./27.09. findet am Berliner Moritzplatz das atoms&amp;bits-Camp statt.</p>
<p>atoms&amp;bits (a&amp;b) sind die kleinsten Elemente unserer modernen Gesellschaft. Genau darum geht es beim atoms&amp;bits Festival: Wie wir die Gesellschaft Bit für Bit, Atom für Atom verändern &#8211; organisiert über das Internet und mit greifbaren Ergebnissen.</p>
<p>Bei a&amp;b treffen sich Visionäre, Baustler, Aktivisten, Geeks, Kreative &#8211; eben alle, die eine <strong>neue Kultur des kollaborativen Selbermachens</strong> zelebrieren. Die <strong>fünf Themen</strong>, um die sich alles dreht sind: <strong>neue Arbeitsformen</strong> (Coworking), <strong>neue Lust am Bausteln</strong> (DIY), <strong>neue Kultur der Offenheit</strong> (OpenEverything), <strong>Politik</strong> und <strong>art of production of art</strong>, sowie die Netzkultur als verbindendes Element, das all dies erst möglich macht.</p>
<div id="magicdomid31"><span>Das atoms&amp;bits Festival ist selbst das beste Beispiel dafür, wie diese </span><span><strong>neue Kultur des kollaborativen Selbermachens</strong></span><span> funktioniert. Anfang Juli 2009 stand die noch vage Idee, eine Reihe unabhängig voneinander geplante Aktionen und Veranstaltungen zu einem großen Event zu bündeln. Aus ihr ist innerhalb kürzester Zeit das Konzept eines Festivals geworden: </span><span><strong>atoms&amp;bits</strong></span><span>.</span></div>
<div><span><br />
</span></div>
<div><span>Die Partizipationsstrukturen sind offen, alle arbeiten gleichberechtigt. Jeder konnte und kann seinen Teil dazu beitragen und hierdurch selbst den Charakter und die Ergebnisse des atoms&amp;bits Festivals beeinflussen. </span></div>
<div></div>
<div><span>Der derzeitige Planungs- und Schaffungsprozess des Festivals kann über </span><span><strong>Twitter</strong></span><span> (</span><span><a href="http://twitter.com/atomsandbits_de%29">http://twitter.com/atomsandbits_de)</a></span><span>, </span><span><strong>Flickr</strong></span><span> (</span><span><a href="http://www.flickr.com/photos/atomsandbits/%29">http://www.flickr.com/photos/atomsandbits/)</a></span><span>, Blogbeiträge der Beteiligten und andere Online-Medien bereits nahezu in Echtzeit mitverfolgt werden. Alle Infos sind (nach und nach) auf </span><a href="http://atomsandbits.net">atomsandbits.net </a><span>zu entdecken.</span></div>
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		<title>Warum ich die Petition fürs bedingungslose Grundeinkommen unterschrieben habe</title>
		<link>http://sooth.de/2009/02/warum-ich-die-petition-furs-bedingungslose-grundeinkommen-unterschrieben-habe/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 17:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trotz einiger Bauchschmerzen ob der sehr lieblosen Begründung der Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen und des sehr fragwürdigen online Petitionssystems des Bundestages habe ich dann heute doch &#8220;mitgezeichnet&#8220;. Da im Moment eine hitzige Diskussion dazu auf Twitter läuft, will ich hier kurz sagen, was mich bewog, doch zu unterschreiben: Der wichtigste Grund: Mit einer Diskussion über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz einiger Bauchschmerzen ob der sehr lieblosen Begründung der <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;petition=1422;sa=sign">Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen</a> und des sehr <a href="http://www.perl-blog.de/2008/11/bundestag-web-einsnull.html">fragwürdigen online Petitionssystems des Bundestages</a> habe ich dann heute doch &#8220;<a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;petition=1422;sa=sign">mitgezeichnet</a>&#8220;. Da im Moment eine <a href="http://search.twitter.com/search?q=grundeinkommen">hitzige Diskussion</a> dazu auf <a href="http://twitter.com/grndnkmmn">Twitter</a> läuft, will ich hier kurz sagen, was mich bewog, doch zu unterschreiben:</p>
<ul>
<li>Der wichtigste Grund: Mit einer Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen wird eine Diskussion in Gang gesetzt, die über die klassische Diskussion &#8220;Wie schaffen wir Vollbeschäftigung und Arbeitsplätze&#8221; weit hinausgeht.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das bedingungslose Grundeinkommen würde das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern wesentlich gleichberechtigter gestalten. Der Zwang zur Arbeit um jeden Preis und zu allen Konditionen würde minimiert.</li>
<li>Staatlicher Kontrollzwang und Bürokratie im Zuge von wie auch immer gearteten Bedürftigkeitsprüfungen fiele weg.</li>
</ul>
<p><strong>Und in kurzer Erwiderung der häufigsten Gegenargumente:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Das Grundeinkommen würde man ja gar nicht umsetzen können, weil&#8230;. -</strong><br />
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde ja nicht einfach ins bestehende System implementiert werden. Es würde natürlich weitreichende Folgen haben. So wird in Deutschland durchschnittlich ein Drittel des verfügbaren Einkommens für Miete ausgegeben. Ein Drittel der bezahlten Arbeitszeit dient also der Sicherung des Wohnraum. Hier sind eine ganze Reihe anderer Modelle denkbar.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Das bedingungslose Grundeinkommen ist unsozial, weil auch reiche Menschen es bekommen würden.</strong><br />
1. Muss man ein bedingungsloses Grundeinkommen ja nicht selber verbrauchen, wenn man es bekommt.<br />
2. In Deutschland verdienen nur 5% der Steuerpflichtigen mehr als 52.000 Euro, 50% der Deutschen verdienen unter 20.000 Euro im Jahr. Bei dieser Einkommensverteilung nähme ich es gerne in Kauf, wenn ein bedingungsloses Grundeinkommen auch an &#8220;nicht Bedürftige&#8221; ausgezahlt wird. (Quelle: <a href="http://www.gesis.org/forschung-lehre/gesis-publikationen/datenreport/2008/">Datenreport 2008</a><span><a href="http://www.gesis.org/forschung-lehre/gesis-publikationen/datenreport/2008/"> - EIN SOZIALBERICHT FÜR DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND</a>)</span></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Mit Konsumsteuern </strong>(EIN Modell zur Gegenfinanzierung)<strong> kann man ja gar nichts mehr steuern. -</strong><br />
So wie es heute für unterschiedliche Sachen unterschiedliche Steuersätze gibt, kann man auch in Zukunft unterschiedliche Konsumsteuer-Steuersätze festlegen und über weitere staatliche Infrastrukturaufgaben entscheiden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Fast alle Parteien/Politiker sind gegen das bedingungslose Grundeinkommen. Die werden schon wissen, warum. -</strong><br />
Bei allen Sachargumenten gegen das Grundeinkommen:  Geld verteilen ist Macht, die dadurch bedroht wäre.</li>
<li><strong>Warum sollte es irgendwas ohne Gegenleistung geben? -</strong><br />
Weil es ein humanistischer Grundgedanke ist, Gewährung von Menschenwürde nicht von Nützlichkeit des Einzelnen abhängig zu machen.</li>
<li><strong>Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist utopisch. -</strong><br />
Utopisch denken ist nicht der schlechteste Weg, um dann realistische Ziele zu erreichen.</li>
</ul>
<p>Wer <strong>mehr zum Thema Grundeinkommen</strong> wissen will, findet zum Bespiel im <a href="http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen">Film (online ansehbar)</a> oder dem <a href="http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/blog/grundeinkommen%20heft%20zum%20film.pdf">PDF-Begleitheft zum Film</a> der Schweizer <a href="http://www.initiative-grundeinkommen.ch">Initiative Grundeinkommen</a> mehr Infos.</p>
<p>Pros und Contras gibt es zum Bespiel bei <a href="http://tim.geekheim.de/2009/02/16/das-bedingungslose-grundeinkommen/">Tim Pritlove</a> (Pro), <a href="http://www.schestag.de/2009/02/16/warum-ich-das-bedingungslose-grundeinkommen-kritisch-sehe/">Alexander Schestag</a> (Contra), <a href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/3475-Petition-Bedingungsloses-Grundeinkommen-Grundeinkommen-knapp-erklaert.html">Oliver Gassner</a> (Pro), <a href="http://www.spreeblick.com/2009/02/10/und-jetzt-alle-das-bedingungslose-grundeinkommen/">Johnny Haeusler von Spreeblick</a> (Contra), <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21221/1.html">Telepolis</a> (eher Pro), <a href="http://blog.kai-bojens.de/2009/02/16/gegen-ein-bedingunsloses-grundeinkommen/">Kai Bojens</a> (sehr dagegen, insbesondere mit starker &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26359/1.html">Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen</a>&#8220;-Argumentation) und beim <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=6741">Best-Practice-Blog</a> (Pro).</p>
<p>Das Thema &#8220;Grundeinkommen&#8221; wird übrigens nicht erst seit gestern diskutiert. Wer sich wirklich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen will, dem sei das <a href="http://www.archiv-grundeinkommen.de/">Archiv Grundeinkommen</a> ans Herz gelegt.</p>
<p><strong>Und wer jetzt unterschreiben will, kann das online im </strong><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;petition=1422;sa=sign"><strong>Petitionssystem des Bundestages</strong></a><strong> tun.</strong></p>
<p>Nachtrag: <strong><a href="http://www.utopia.de/wissen/bildungsluecken/maschinen-nehmen-uns-die-arbeit-weg-endlich-0">Maschinen nehmen uns die Arbeit weg. Endlich.</a></strong></p>
<p><strong>Nachträge 17.2.:<br />
<span style="font-weight: normal;">Sehr schöner </span><a href="http://mspro.blogspot.com/2009/02/grundeinkommen.html"><span style="font-weight: normal;">Beitrag jetzt auch bei mspro,</span></a><span style="font-weight: normal;"> der sich vor allem mit der möglichen Motivation der Gegner des Grundeinkommens beschäftigt.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Sehr lesenswert sind die <a href="http://caipi.limone.de/index.php/2009/02/17/gedanken-zur-grundeinkommens-diskussion/">Gedanken zum Grundeinkommen</a> von limone.de &#8211; wie würde es in einer Welt mit Grundeinkommen aussehen?</span></strong></p>
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		<title>Es geht um: Wasser. Morgen Abend weltweit.</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 14:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil ich ja sonst Langeweile bekomme, unterstütze ich jetzt mal Daniel Kruse bei der kurzfristigen Ausrichtung des Twestivals in Berlin am morgigen Donnerstag abend. Los gehts gegen 20 Uhr, einen Ort gibt es in Kürze jetzt auch: Das Oberholz. - und hier die Anmeldung via Facebook-Event. Statusupdates via twitter.com/dkomm - NEU: und auf twitter.com/stoberholz. In aller Kürze:   Tweet. Meet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://twestival.com/"><img class="aligncenter size-full wp-image-134" title="twestival-logo1" src="http://sebaso.net/blog/wp-content/uploads/2009/02/twestival-logo1.png" alt="twestival-logo1" width="462" height="258" /></a></p>
<p>Weil ich ja sonst Langeweile bekomme, unterstütze ich jetzt mal <a href="http://dkomm.wordpress.com/">Daniel Kruse</a> bei der kurzfristigen Ausrichtung des <a href="http://twestival.com/">Twestivals</a> in Berlin am morgigen Donnerstag abend. Los gehts gegen 20 Uhr, einen Ort gibt es <span style="text-decoration: line-through;">in Kürze</span> jetzt auch: Das Oberholz. - und <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=49622946044">hier die Anmeldung via Facebook-Event</a>. Statusupdates via <a href="http://twitter.com/dkomm">twitter.com/dkomm</a> - NEU: und auf <a href="http://twitter.com/stoberholz">twitter.com/stoberholz</a>.</p>
<p>In aller Kürze:</p>
<p> </p>
<blockquote>
<h1>Tweet. Meet. Give.</h1>
<p>On 12 February 2009 <span class="home-highlight">175+</span> cities around the world will be hosting Twestivals which bring together <a href="http://twitter.com/">Twitter</a> communities for an evening of fun and to raise money and awareness for <a href="http://www.charitywater.org/">charity: water</a>.</p>
<p>Join us by:</p>
<ul>
<li>Attending one of the events detailed on the city sites listed on this page.</li>
<li>Uploading or buying music at <a href="http://www.twestival.fm/">Twestival.fm</a>.</li>
<li>Taking part in the <a href="http://desiredhearts.com/twestival/">t-shirt design competition</a>.</li>
<li><a href="http://www.charitywater.org/twestival/">Donating</a> to charity: water.</li>
</ul>
<p class="home-highlight">The Twestival is organized 100% by volunteers in cities around the world and 100% of the money raised from these events will go directly to support<a href="http://www.charitywater.org/">charity: water</a> projects.</p>
</blockquote>
<p class="home-highlight"><strong>Update:</strong> Dank Ansgar vom <a href="http://www.sanktoberholz.de/">Sankt Oberholz</a> gibt es jetzt auch eine Location. Das Oberholz. Ab 20 Uhr. </p>
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		<title>Social Networks vs. Bahn</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 19:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Markus Beckedahl von Netzpolitik hat ein Dokument online gestellt. Ein  internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn im Volltext, aus dem schon einige Journalisten zitiert hatten.  Daraufhin schickt die Bahn ihm eine Abmahnung, damit das Dokument von seiner Website verschwindet. Lustiger am selben Tag, an dem Mehdorns &#8220;Entschuldigungsbrief&#8221; an die Bahnmitarbeiter öffentlich wird. Markus berichtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Beckedahl von <a href="http://netzpolitik.org" target="_self">Netzpolitik</a> hat ein Dokument online gestellt. Ein  <a href="http://netzpolitik.org/2009/das-memo-zu-der-rasterfahnung-bei-der-deutschen-bahn/" target="_blank">internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn im Volltext</a>, aus dem schon einige Journalisten zitiert hatten. </p>
<p>Daraufhin schickt die Bahn ihm eine Abmahnung, damit das Dokument von seiner Website verschwindet. Lustiger am selben Tag, an dem Mehdorns &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,605252,00.html" target="_blank">Entschuldigungsbrief</a>&#8221; an die Bahnmitarbeiter öffentlich wird. Markus <a href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-schickt-mir-abmahnung/" target="_blank">berichtet</a> drüber, und in kürzester Zeit bricht eine Welle von Unterstützungstweets und Blogposts los.</p>
<p>Und wenige Stunden später gibt es eine Meldung bei <a href="http://twitter.com/SPIEGEL_EIL/status/1173689113" target="_blank">Spiegel-Online-Eilmeldung</a>, in der steht, dass Mehdorn die &#8220;Überprüfung&#8221; aller Beschäftigen zugegeben hat &#8211; und mit  der Meldung &#8220;Mehdorn lässt Blogger unter Druck setzen&#8221;. Damit hat die Dokumentenunterdrückungsaktion der Bahn dem unliebsamen Memo mehr Aufmerksamkeit beschert, als das ein einzelnes Politikblog alleine jemals geschafft hätte.</p>
<p>Und die Moral von der Geschichte? Unterschätze auch als Großkonzern die Social Networks nicht.</p>
<p>Die ganze Story und die überwältigende Welle der Hilfbereitschaft nach dem Hilferuf beschreibt Markus auf <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-welle-nach-der-abmahnung/" target="_self">Netzpolitik</a>.</p>
<p><strong>Update:</strong> <a href="http://julia-seeliger.de/" target="_blank">Julia Seeliger</a> hat eine <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=49701962658" target="_blank">Facebook-Gruppe</a> zum Thema gegründet, bei ihr gibt es auch ein <a href="http://julia-seeliger.de/markus-beckedahl-von-netzpolitikorg-von-der-deutschen-bahn-abgemahnt/">Interview mit Markus</a>. Und @mspro hat die <a href="http://mspro.blogspot.com/2009/02/gegen-die-bahn-mobil-machen.html" target="_blank">Liste der Gründe</a> für Mehdorns Rücktritt zusammengeschrieben.</p>
<p><strong>Update2:</strong> Nachdem auch die Printmedien &#8211; <a href="http://netzpolitik.org/2009/taz-titelseite-blogwart-mehdorn/" target="_blank">bis hin zu einer taz-Titelseite</a> &#8211; die Geschichte gebracht haben, <a href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-gibt-auf/" target="_self">hat die Bahn aufgegeben</a>. Mehdorn hingegen ist immer noch im Amt.</p>
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