Kommunikation
Und dann steht man plötzlich in Nürnberg auf einem Bahnhof und sieht eine ganze Werbewand für den aktuellen “ZEIT Wissen Ratgeber Kommunikation”, in dem man selber auch vorkommt und findet das ziemlich lustig.
Flattr – ein moderner Selbstförderfonds
Mit dem Selbstförderfonds im 100.000 EURO JOB haben wir was ganz ähnliches probiert: User verteilen Anerkennung für Projekte anderer User in Form von Geldbeträgen. Bei flattr gibt es das jetzt fürs ganze Web – und mit dem entscheidenen Unterschied, dass das zu verteilende Budget von den Usern selber kommt. Im Moment noch nur nach Einladung – wenn noch jemand einen Invite-Code braucht bitte einfach kurz melden.
Sinnvoller fände ich allerdings eine Lösung, bei der die (teure) Infrastruktur nicht nur einem Anbieter gehört, sondern in einer Art “Genossenschaft 2.0″ von den Nutzern getragen wird.
Als Übergangslösung finde ich flattr ok und ich probier das jetzt trotzdem auch aus, zum einen um selber interessante Sachen flattrn zu können, zum anderen, um mal zu sehen, ob ich auch selbst geflattrt werde.
P.S.: Ich hab hier aus Datensparsamkeitsgründen nicht das flattr Javascript, sondern den statischen flattr-Button eingebaut. Da muss man dann leider nach dem Klick auf den Button wohl noch ein zweites mal klicken, direkt auf den flattr Button auf der sich nach dem ersten Klick öffnenden flattr Seite.
update: Bei Netzpolitik gibt es seit eben eine gute Antwort von Peter Sunde, einem der Köpfe hinter flattr, auf die Frage der (De-)Zentralität des Dienstes:
netzpolitik.org: Es gibt mittlerweile auch OpenFlattr, ein freies Projekt, um eine offene Flattr-Alternative zu schaffen. Was hälst Du davon?
ich liebe es, dass Menschen das tun. Wir haben bisher noch keine gute Möglichkeit gefunden, das System so zu designen, dass es dezentral läuft und keine zentrale Anlaufstelle benötigt. Wenn jemand das Problem löst, sind wir sofort dabei.
Coreading Event Berlin heute Abend im Ori
Man kommt ja viel zu selten zum Lesen. Seitdem alle mit diesen ganzen elektronischen Gadgets rumlaufen. Und über das Gelesene spricht man nur in 140 Zeichen. Da wärs doch ganz nett, einfach mal in inspirierender Atmosphäre zu lesen. Gemeinsam mit anderen.
So wie bei Coworking – nur ohne Arbeit. So wie bei ner Lesebühne – nur ohne Bühne, und ohne vorlesen. So wie ein Lesezirkel – nur mit individueller Buchwahl.
Und genau das geht heute abend. Im Ori in der Friedelstraße 8. Ab 19:15 Uhr – Bücher bitte selber mitbringen. Ich freu mich auf Bücher, Gedanken, Menschen, Getränke, Gespräche.
Wer dabei ist, steht bei Facebook. Bis gleich.
Update: Wie es war, hat Lisa in der taz aufgeschrieben.








