MECONOMY von Markus Albers
Markus Albers, mit dem ich gerne zusammenarbeite – u.a. haben wir den Coworking-Day 2008 und das Coworking@Berlin-Medienboard-Event im September 2009 zusammen auf die Beine gestellt – hat sein neues Buch MECONOMY diesmal ohne Verlag, dafür als eBook veröffentlich. In einem Beitrag beim Börsenblatt des deutschen Buchhandels erzählt er, warum er diesmal sein eigener Verleger ist.
Sehr spannende Herangehensweise – und passend zum Buch, das ein sehr guter Überblick darüber ist, wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden.
Drüben beim Hallenprojekt-Blog hab ich es kurz vorgestellt. Und hier im meconomy.me/shop kann man es als PDF oder in einem eBook-Format kaufen.
Deutschlands Weg in die Informationsgesellschaft (1998) in der Parlamentsdokumentation
Aus Anlass der Einrichtung einer neuen Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” (via Netzpolitik.org) wollte ich eigentlich nur ein paar historische Dokumente aus der Enquete-Kommission “Zukunft der Medien in Wirtschaft und Gesellschaft” (um 1997/98) verlinken.
Da das direkte Verlinken im Moment noch nur für einzelne Dokumente funktioniert und nicht für komplette Vorgänge (wie mir die sehr freundlichen Kollegen beim telefonischen Auskunftsdienst der Parlamentsdokumentation sagten), hier die ausführliche Anleitung, wie Ihr selber daran kommt: Read more
Anette Weber muss gehen oder Bei Burda ist man noch in der Steinzeit
Ich beschäftige mich ja bekannterweise vor allem mit der Zukunft der Arbeit. Bei Burda hingegen scheint man sich noch in der Steinzeit der Arbeit zu befinden. Da gibt es mit Annette Weber eine Chefin von instyle, die bei Panorama unverblümt darüber spricht, dass sie Mütter auf Teilzeitstellen als Minderleister empfindet.
Und so gibt es wohl auch nur 4 (vier!) Teilzeitstellen unter der Leitung von Annette Weber. Nebenbei: Es gibt Rechtsanspruch auf Teilzeitstellen.
WuV weist darauf hin, dass nicht nur in dieser Hinsicht bei InStyle sehr schräge Arbeitsbedingungen herrschen. So müssen Modeassistentinnen der Redaktion extra dünn sein – um die Kollektionen der Modefirmen in der Redaktion selber vorzuführen.
Shame on you, Burda! Schafft zeitgemäße Arbeitsbedingungen – und gebt Annette Weber eine Chance, auf einem neuen Job mal über ihre Art und Weise mit Mitarbeitern umzugehen nachzudenken. Burda, setzt Annette Weber ab. Findet auch nordfischbaby und schreibt:
„Es ist ja kein betreutes Wohnen, so eine Redaktion.“ In welchem Jahrhundert leben wir denn, dass eine Frau in dieser Position solche schiefen Töne von sich gibt?
Die Frage stelle ich mir auch.
update: Finja betrachtet das Ganze in einem sehr guten Posting auch nochmal mit einer Betrachtung der Frage, was für ein Mode- und Körperbild InStyle vertritt und befördert.
Nachtrag: Drüben beim Zimmermädchen gibt’s noch einen Hinweis auf die “Redaktion im Urlaub”-Ausgabe der InStyle: Chefredakteurin Annette Weber u.a. mit Cartier-Uhr für 38 100 Euro, Chanel 2.55 für 2150 Euro – die Modeassistentin mit Sandalen von Deichmann und Strohhut von H&M. #WTF-Faktor: hoch!





